10
Südtirol

Wanderempfehlungen vom Profi

Franz, der Chef des Hauses ist staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und gibt Ihnen gerne weitere Tipps und Ratschläge für Ihre Touren.

Hier vorab einige Wanderempfehlungen:




Die Touren zur Weißwand, dem Ebenen Jöchl und der Laaserspitze sind auch im Winter mit   Tourenskiern möglich und empfehlenswert.

Kartenmaterial ist im Haus erhältlich.

Weißwand - Friedensstele des Jürgen Prigl

Ausgangspunkt ist der Gasthof Premstl.

Direkt vom Haus folgen Sie den Fahrweg und dann der Nummer 11 eine halbe Stunde im Wald bis zur Saugwies. Von dort führt ein relativ steil ansteigender Weg in knapp 2 Stunden zur Weißwand. Sie lassen diese rechts liegen und folgen dem Grad (ca. 10 min.) bis zur Friedensstele des Jürgen Prigl.
Zurück über den neu angelegtenWeg 23b durch den Saugkar zum Saugleger, einer alten Tierumzäunung und die Nr.Nr 11 zurück zum Premstl.
Gehzeit insgesamt ca. 6 Stunden
Höhenunterschied 1200 m

Die Friedensstele wurde am 6. Juli 2007 auf 2755 m.zwischen Weißwand und Laaserspitze aufgestellt.
Entworfen und hergestellt wurde Sie von Jürgen Prigl (langjähriger Gast auf Premstl) Dombaumeister an St. Maria zur Wiese in Soest in der freien Zeit, gemeinsam errichtet mit und durch Dr. Wolfgang Platter, Direktor des Nationalparks Stilfserjoch.
Die Stele aus Laaser Marmor und Soester Grünsandstein als Wegmarke mit Inschriften in Ursprungs-Sprachen der verschieden Religionen, dem Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, Christentum und Islam.

Die deutsche Übersetzung des Altgriechischen (Christentum):
Wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch.

Zur Göflaner Schachte-Kreuzjöchl mit Blick auf den ganzen Vinschgau

Ausgangspunkt Gasthof Premstl.
Vom Haus folgen Sie den Fahrweg und dann der Nummer 11 eine halbe Stunde im Wald bis zur Saugwies. Dort wechseln Sie auf die Nr. 3 teils im Wald bis zum Lawinenstaudamm. Prächtig im Juni wenn den ganzen Weg entlang die Alpenrosen blühen. Vom Damm erreichen Sie in einer guten ½ Stunde die Göflaner Schachte.
Dem Marteller Höhenweg der Nr. 23 folgend geht’s relativ flach bis zum Kreuzjöchl. Dabei haben  Sie Sicht über das ganze Vinschgau, von Schloss Juval des Reinhold Messner bis zu den Ötztaler und Stubaier Alpen. Über den relativ steil abfallenden Nr. 1 Weg erreichen Sie nach einer ½ Stunde die Siedlung Marzon und können dann der Nr. 19 bis zurück zum Premstl folgen.

Gehzeit insgesamt 5 bis 6 Stunden
Höhenunterschied 900 m .

Laaserspitze oder Orgelspitze

Die Laaserspitze sieht man bereits wenn man von Meran Richtung Latsch fährt. Ein markanter auffallender Berg mit 3305 m auf der Südseite des Vinschgaus.
Ausgangspunkt unterhalb der Stallwies (vom Gasthof Premstl 6 km weiter, zu Fuß in 1 ½ Stunden erreichbar)
Von da stets dem markierten Weg der Nr. 5 folgend ca. 4 Stunden Gehzeit bis zur Laaserspitze.
Das letzte Stück führt über Schieferblockwerk und Geröll zum Gipfelkreuz.
Entweder nimmt man den gleichen Weg Retour oder übers Schludertal die Nr. 5a, 34 und 8 zum Ausgangspunkt.
Von der Laaserspitze sieht man fast alle Gipfel des Ortlergebietes, die Silverettagruppe, die Ötztaler und Stubaier Alpen.

Gehzeit insgesamt ca. 7-8 Stunden
Höhenunterschied 1355 m

Ebenes Jöchl mit herrlichem Blick auf das ganze Martelltal

Ausgangspunkt Zufritt See
Sie folgen dem leicht ansteigenden Weg Nr. 17 1 ½ Stunden bis oberhalb der Waldgrenze. Auf der halben Strecke zum Gipfel führt die Nr. 30 weitere 1 ½ Stunden über blühende Almböden zum Ebenen Jöchl. Auf dem Weg dorthin kann man oft Murmeltiere und Gämsen beobachten.
Am Gipfelkreuz angelangt genießt man den herrlichen Ausblick auf das ganze Martelltal.
Gehzeit insgesamt ca. 5 Stunden
Höhenunterschied 900 m

Marteller Höhenweg 8er Weg

Mit dem Linienbus ins hintere Martelltal von wo die Wanderung an der Enzianhütte auf 2076 m beginnt. Ein leichter Forstweg führt in einer guten Stunde zur Lyfialm. Hier beginnt der 8er Weg der ohne große Steigungen zur Waldgrenze führt.
Man läßt das Rosimtal hinter sich und erreicht nach wenig Steigungen nach ca. 3 Stunden das Schludermaht auf 2004 m. Ab da beginnt der leichte Abstieg bis nach Stallwies (höchstgelegener Kornhof der Alpen). Von dort sieht man die Zufallspitzen, den Zufrittsee und die Bergwiesen samt Erdbeerfelder.
Über den Panoramaweg Nr. 15  erreicht man in 1 ½ Stunden wieder den Premstlhof
Gehzeit insgesamt ca. 5 Stunden
Höhenunterschied fast keiner da der Weg ziemlich flach verläuft.